Porsha Harrington
BILD-Leser Bedirhan Y. (24) aus Mannheim dachte, er Startseite ansehen sei reich. Er gewann über mehrere Wochen in unterschiedlichen Spielen insgesamt 168 000 Euro bei einem Online-Casino, doch der Anbieter hielt ihn immer wieder hin. Heute weiß der 24-Jährige: Das Geld wird nie kommen. Jetzt will der Kfz-Mechatroniker andere warnen. Der Oberste Gerichtshof hat einen ungewöhnlichen Schritt gesetzt: Eine Spielerin, die 27.000 Euro verloren hat, darf das Geld auch in Österreich eintreiben. Seit dem 01.07.2021 gilt in Deutschland der Glücksspielstaatsvertrag (GlüSTV). Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle Veranstaltungen von öffentlichem Glücksspiel in Deutschland (Ausnahme Schleswig-Holstein) nach § 4 Abs. 4 (GlüStV) verboten. Das betrifft viele der bekannten Online-Casinos und Wettanbieter von Sportwetten, die oftmals nur Lizenzen im Ausland (z.b. Malta oder Zypern) besaßen. Der Glücksspielstaatsvertrag will Online-Casinos seit Juli 2021 nun besser regulieren, jedoch halten sich noch immer viele Online-Casinos nicht an das Gesetz und verfügen nach wie vor über keine gültige Lizenz.
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